An den Ufern des Flusses Yonne inmitten von teilweise bewaldeten Hügeln gruppiert sich Villeneuve sur Yonne in Anheimelnder Weise um den Turm und die hochaufragende Silhouette seiner Kirche « Notre-Dame ».

 

Die Entwicklung der Stadt hat das Gesicht der Altstadt mit ihren überwiegend braunen Ziegeldächern und dem grünen Gürtel der Promenades, ehemalige Wälle der mittelalterlichen Stadtbefestigung, nicht beeinträchtigt. Die Straßen mit zahlreichen Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert verbreiten den Charme von einst, voller Geborgenheit und Harmonie.

 

Zahlreiche und reichhaltige archäologische Funde im Tal und an den Hängen der Umgebung weisen auf die Besiedelung des Ortes seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) hin, als Nomaden-völker bereits hierherkamen (Neolithikum) und danach die Galloromanen erricheten im Tal ihre Höfe, ohne jedoch eine richtige Ansiedlung zu gründen.

 

Im Jahre 1163 beschloß König Ludwig der VII, in dieser Gegend eine Stadt zu gründen, die damals den äußeren Vorposten des Königreichs am rechten Ufer der Yonne Markierte. Auch wenn diese Gründung die Errichtung einer königlichen Festung ermöglichte, eine Art vorgeschobener Bastion vor der Stadt Sens gegenüber der Champagne, so hat die Geburt dieser neuen Stadt auch wesentlich zum großen Aufschwung der ländlichen Gebiete im 12. Jahrhundert beigetragen. Mit dem Gewohnheitstrecht von Lorris ausgestattet, einem für die Einwohner sehr vorteilhaften Steuerrecht, entwockelten sich im Schutz des Befestigungsgürtels die Bevölkerung und das Gepräge der Stadt  im Verlauf von zirka fünfzig Jahren sehr schnell. Der Befestigungsgürtel hatte einen Umfang von zwei Kilometern und bestand aus Wällen, einem breiten Graben und der mitZahlreichen Türmen flankierten Stadtmauer. Von den einst fünf Stadttoren sind noch zwei erhalten.

 

Während des 13. Jahrhunderts wurde Villeneuve eine der Residenzen der Monarchie der Kapetinger.  Sie beherbergte Philipp August, der hier im Jahre 1204 sein Parlament versammelte, und auch den heiligen Ludwig. Villeneuve-le-Roi (diesen Namen behielt die Stadt bis 1792 und trug ihn noch einmal während der  Restauration und unter der Juli-Manarchie) blieb bis zur französischen Revolution der Sitz eines königlichen Lehens in dem zirka dreißig Pfarrgemeinden entstanden. Während des Hundertjährigen Krieges mußte die Stadt von 1421 bis 1430 die Besetzung durch die mit England verbündeten Burgunder ertragen. Während der Religionskriege hielt die Stadt immer die Treue zur Liga gegen Heinrich den IV. Nach mehreren Belagerungen wurde sir schließlich im April 1594 eingenommen und gebrandschartz.

 

Der Wohlstand, den Villenveuve vom 16. bis zum 19. Jahrhundert genoß, ist auf drei Gegebenheiten seiner Landschaft zurückzuführen : den Fluß, den Wald und die Weinberge. Sein Hafen war ein großes Lager für Holz une Kohle zur Versorgung von Paris ; der Weinbau une der Lederhandel vervollständegten diesen reichen Handel, dem man die Mehrzal der schönen Gebäude im Stadtzentrum zwischen der Unterstadt der Flußschiffer une der Oberstadt der Winzer verdankt.

 

Die Entwicklung der Bevölkerungszahl wurde vom Reblausbefall, der die Weinberge vernichtete, und von der Landflucht betroffen. Heute hat sich die Einwohnerzahl von Villeneuve bei ungefähr 5000 stabilisiert. Diese Zahl wurde erstmals 1850 erreicht. Seit dem letzen Weltkrieg ist auf dem linken Ifer der Yonne ein Indistriegebiet mit zirka 800 Arbeitsplätzen entstanden. Es ist für die Ansiedlung weiterer kleinnerer und mittlerer Industrie - und Handwerksbetriede ausgelegt. Das soziale Gefüge der Stadt ist sehr dynamisch mit einem Sinn für den humanen Bereich, velfältige kulturelle und sportliche Verbände tragen zur « Seele » dieser anziehenden Stadt bei.

 

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